Unfallkasse Baden-Württemberg

Haushaltshilfen im Privathaushalt

Heutzutage ist es gar nicht so einfach, eine Haushaltshilfe oder Zugehfrau zu bekommen. Wer dann endlich eine "Perle" gefunden hat, muss auch an den Versicherungsschutz denken. Denn passieren kann bei der Hausarbeit schnell etwas.

Viele Haushaltsführende - wie es in der Amtssprache heißt - wissen nicht, dass ihre dienstbaren "Geister" unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Die Haushaltsführenden sind verpflichtet, ihre Haushaltshilfen unabhängig von der Höhe des Arbeitsentgeltes beim zuständigen Unfallversicherungsträger oder der Knappschaft-Bahn-See anzumelden. Dies gilt auch dann, wenn bereits eine private Versicherung abgeschlossen wurde.

Alle in Privathaushalten beschäftigten Personen sind nach dem Sozialgesetzbuch (SGB VII) unfallversichert. Unter den Begriff Haushaltshilfen fallen u. a. Reinigungskräfte, Babysitter, Küchenhilfen, Gartenhilfen sowie Kinder- und Erwachsenenbetreuer. Die gesetzliche Unfallversicherung ist für die Beschäftigten beitragskostenfrei, die Kosten werden vom Arbeitgeber - d. h. dem Haushaltsführenden - getragen. 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf nachfolgende Fragen